Nekrose - nicht immer schwarz

Riepe G, Bültemann A



Nekrose
Abgestorbenes Gewebe, meist dunkel bzw. schwarz (siehe unten).

(gr. nékrosis: Absterben): Endstadium einer hypoxischen, toxischen, physikalischen, mikrobiellen oder auch immunologischen Zellschädigung. Die Nekrose kommt nur im lebenden Organismus vor. Durch Schädigung der Membranen, Elektrolytverschiebungen, erniedrigten pH-Wert u.a. denaturieren die Zellproteine und es kommt zur enzymatischen Auflösung der Zell- und Gewebsbestandteile. [Quelle: www.wundwiki.de]


Trockene oder feuchte Nekrosen?
Nekrosen sind, wenn das Gewebe trocken ist, schwarz oder dunkelbraun. Ist noch Feuchtigkeit im Gewebe, sind sie heller, bränlich bis gelb. Dies ist oft bei tiefer liegendem Gewebe der Fall (subkutanes Fett, Sehnen, Muskeln). Das gelbe oft faserige und feste Material kann mit Fibrinbelägen verwechselt werden.



Haut

subkutanes Fettgewebe

Sehne - faserig

Muskel - faserig

Knochen (Tibia)

Nageldystrophie bei AVK

Die WundUhr© bietet einen orientierenden Überblick über die Grundlagen der modernen, phasengerechten Wundbehandlung. Informationen zum Gebrauch der Verbandstoffe und zu deren Einschränkungen sind den jeweiligen Herstellerinformationen vorab zu entnehmen. Bei fehlender Besserung binnen 14 Tagen ist stets eine übersehene Wundursache ärztlich abzuklären.
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